Produktbilder: welches Bild wir wann zeigen
Martins Prüfung hat ergeben: Sobald wir ein Bild selbst hosten und für eigene Zwecke nutzen, haften wir direkt. Die Namensnennung des Shops allein löst das nicht. Daraus ergeben sich drei Fälle, die dieser Prototyp durchspielt.
1. Herstellerfreigabe liegt vor
Bild aus Icecat, von uns gehostet und über das CDN in den passenden Maßen ausgeliefert. Volle Kontrolle über Ladezeit, Format und SEO, keine ausgehenden Bild-Links im Quelltext.
Kein Bildnachweis nötig, das Bild gehört zum Produkt. Ziel ist, möglichst viele Produkte in diesen Fall zu bekommen: Top-Hersteller über das Icecat-Interface anschreiben, die Anfrage per Mailvorlage und KI personalisieren.
2. Keine Freigabe, aber ein aktives Angebot liefert ein Bild
Wir binden die vom Netzwerk gelieferte Bild-URL direkt ein und speichern sie nicht. Das Bild hängt am Angebot, nicht am Produkt. Fällt das Angebot weg, verschwindet das Bild und das nächste berechtigte Angebot rückt nach.
Der liefernde Shop wird namentlich genannt und steht in der Angebotszeile an erster Stelle. Damit ist unmittelbar erkennbar, dass das Bild dort steht, weil dieser Shop auf der Seite als Anbieter beworben wird.
28 Angebote von galaxus.de, alza.de, expert.de und 25 weitere
3. Keine nutzbare Quelle oder 404
Statt eines defekten Bildes ein Piktogramm der Kategorie, per KI erzeugt: Wenn wir wissen, dass es eine Kaffeemaschine ist, zeigen wir eine Kaffeemaschine.
Wo auch das nicht trägt, wird das Produkt nicht gelistet. Zu prüfen bleibt, wie oft gelieferte Bild-URLs tatsächlich 404 liefern.